Es war ein kleines Fußballfest am Ostermontag auf dem Hohenleipischer Sportgelände. Herrliches Fußballwetter, weit über 300 Zuschauer (297 Zahlende) aus der ganzen Region und dann noch ein Sieg gegen die ambitionierte Regionalliga- Reserve aus Luckenwalde - das hat Spaß gemacht. Die Heimelf war von Anfang an hellwach und startete rasant in die Partie. Es waren fünf Minuten gespielt, da setzte sich Leonard Kotte auf der rechten Außenbahn bis in den Strafraum durch. Seinen Schuss wehrte der Torwart nach vorn ab und Felix Kniesche vollendete zum 1:0. Das passte natürlich gut in das Konzept des VfB. Man überließ den Luckenwaldern die Spielhoheit im Mittelfeld und stand kompakt in der Abwehr, die an diesem Tag fehlerlos spielte. Der FSV tat sich schwer, Chancen zu kreieren und musste immer wieder das schnelle Umkehrspiel der Heimelf fürchten. Tom Richter, der wieder die 90 Minuten im Vollsprint absolvierte, verpasste dabei knapp das zweite Tor. Der Luckenwalder Trainer Ingo Nachtigall war hörbar unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft und wechselte schon in 37. Min. doppelt.
Nach der Pause das gleiche Bild. Die Gästespieler versuchten Lösungen zu finden, das Spiel in ihre Richtung zu ziehen, aber der VfB ließ einfach nichts zu. Die Dreierkette mit Kapitän David Walter, Bodo Zeiler und Kai Heiner hatte zudem auch die Lufthoheit und entschärfte alle Eingaben der Gäste. Cornel Böhme und Tom Richter gewannen immer mehr Zweikämpfe im zentralen Mittelfeld und leiteten das Umkehrspiel ein. Und auch auf den Außenbahnen mit Paul Schmidtke und Paul Schröder konnte man gegenhalten. Und ganz vorn wurde man immer gefährlicher. Felix Kniesche und Florian Vogt liefen nach schnellen Kontern jeweils allein auf den FSV Keeper zu, doch der konnte jedes Mal retten. In der 75. Min. war er aber dann doch überwunden. Florian Vogt blieb bei seiner dritten Eins zu Eins Situation mit dem Torwart der Sieger und erzielte das 2:0. Für den starken Leonard Kotte kam in der Schlussviertelstunde Louis Reichmann, der sich nahtlos einfügte, wie auch später Linus Heller und Erik Pospischil, die den Sieg mit absicherten. Luckenwalde probierte nochmal alles, aber erst am Ende der dreiminütigen Nachspielzeit
hatten sie eine Großchance, den Flachschuss entschärfte aber der gute Max Kotte im VfB-Tor.
Insgesamt ein verdienter Erfolg der jungen VfB- Elf, die schon fast die ganze Saison mit einem Schnitt von unter 23 Jahren antritt. Bei mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können.
Bericht: Lutz Jakob






































































































































































































































































































































































































